So verfassen Sie einen guten Lebenslauf

Egal ob Ausbildungssuche, Jobsuche, in der Schule oder im Studium: Irgendwann kommt jeder an den Punkt, an dem es einen Lebenslauf zu verfassen gilt.

So einfach das aussieht, so viele Fehler kann man dabei machen.
Der Lebenslauf ist ein Teil der Bewerbung, auf den die Personaler ganz besonders achten werden. Da ist es natürlich von Vorteil, wenn er nicht nur übersichtlich und ordentlich anzusehen ist, sondern auch einen Mehrwert hat. Diesen Mehrwert schaffen Sie – Mit Hilfe der verarbeiteten Infos, die auf einen Blick herauslesbar sein sollten.

Lebenslauf Tipps

Aber damit ist es nicht getan, deshalb werden wir uns nachfolgend einige relevante Punkte ansehen und besprechen.

Layout und Design

Natürlich kann man Stunden damit verbringen, die richtige Vorlage im Internet zu finden – oder Sie verwenden die Zeit lieber, um Bewerbungen zu schreiben. Denn letztlich sieht ihre Bewerbung mit einer Vorlage aus dem Netz wie mindestens fünf andere aus. Das gilt es zu vermeiden, denn ansonsten rücken Sie so wieder in den Hintergrund.
Stattdessen wäre es vielleicht eine Idee, sich selbst an der Gestaltung des Lebenslaufs zu versuchen oder irgendwo ein Template (also eine Layout-Vorlage) zu suchen, dass die ganze Bewerbung umfasst. Auf vielen Seiten gibt es derlei Angebote schon recht billig. Ein Vorteil ist definitiv, dass man sich dann mit der Gestaltung abhebt. Immerhin ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand anderes ebenfalls genau dieses Template gekauft hat, sehr gering.

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Struktur

Lebensläufe folgen einer festgelegten Struktur. Ganz oben beginnt man mit den persönlichen Daten, nachfolgend findet sich der berufliche Werdegang und die schulische Laufbahn. Am Ende ist Platz für die Kategorie „Sonstiges“, wo Sie beispielsweise erwähnen können, welche Sprachen sie sprechen und ob sie ein Auto besitzen.
Personaler bevorzugen beim Lebenslauf eine antichronologische Aufteilung. Das heißt, sie fangen mit ihrer letzten beruflichen bzw. schulischen Station ganz oben an und arbeiten sich dann nach unten.
In den meisten Fällen ist es übrigens nicht nötig, die Grundschule zu erwähnen oder dass Sie mal Leiter bei den Pfadfindern waren. Es ist auch längst nicht mehr üblich, die Eltern oder die eigene Religionszugehörigkeit zu erwähnen. Konzentrieren Sie sich auf Sie selbst und Ihre Qualifikationen!

Lebenslauf Struktur

Inhalt

Überschrift

Zwar ist deutlich erkennbar, dass es sich um einen Lebenslauf handelt, aber trotzdem sollten Sie an allererster Stelle das Wort „Lebenslauf“ schreiben.

Foto

Es ist nicht unbedingt notwendig, aber eine tolle Sache: Der Personaler öffnet Ihre Bewerbung, sieht Ihre sympathische Erscheinung und liest die Bewerbung gleich ganz anders. Achten Sie hier bitte aber darauf, ein Foto von einem Profi zu nehmen und nicht das, das Ihre beste Freundin vor vier Jahren beim Feiern auf Mallorca gemacht hat.

Persönliche Daten

Im nächsten Schritt geben Sie Ihre Kontaktdaten an. Das heißt: Gültige Adresse und Telefonnummer sowie eine E-mailadresse. Falls Sie noch keine professionelle haben sollten, legen Sie sich an dieser Stelle eine an. Es kommt nicht gut an, wenn die angegebene Mailadresse schnuckibär23@zzz.de lautet.

Berufserfahrung

Da der Lebenslauf antichronologisch gestaltet werden sollte (muss er aber nicht!), kommt nun die Berufserfahrung. Geben Sie an, wo Sie gerade arbeiten und als was. Sie sollten ebenfalls erwähnen, wie lange Sie dort schon arbeiten. Das tun sie absteigend für alle Ihre letzten Arbeitsstellen.

Bildung

Hier geben Sie an, wo Sie studiert haben und wo Sie zur Schule gegangen sind bzw. welchen Abschluss sie gemacht haben. Hier können auch relevante Praktika aufgeführt werden oder Auslandsaufenthalte. Immer unter dem Gesichtspunkt, dass diese wirklich für die ausgeschriebene Stelle relevant sind.

Kenntnisse und Fähigkeiten

Hier führen Sie etwaige Kenntnisse (PC, Programme usw.) und Fähigkeiten (Sprachen etc.) auf. Bitte bleiben Sie realistisch und behaupten Sie nicht, dass Sie fließend französisch sprechen, wenn Sie nicht einmal eine anständige Begrüßung herausbekommen. Damit tun Sie weder sich, noch ihrem zukünftigen Arbeitgeber einen Gefallen.

Sonstiges

Haben Sie ein Auto? Können Sie fahren? Dann sind das zum Beispiel direkt Dinge, die Sie hier erwähnen können. Ehrenamtliche Tätigkeiten und Hobbys, die auf fachliche Kompetenzen hindeuten, dürfen Sie hier ebenfalls erwähnen. Allerdings sollten Sie das Feiern und so simple Hobbys wie mit Freunden weggehen auslassen.
Beenden Sie ihren Lebenslauf mit Datum, Ort und Ihrer Unterschrift. Das bestätigt, dass der Lebenslauf wirklich von Ihnen kommt und wahrheitsgetreu verfasst wurde.

Der Lebenslauf – Das A&O

Geben Sie sich die notwendige Mühe bei der Verfassung Ihres Lebenslaufs, denn er kann Ihnen Türen öffnen. Gehen Sie sorgfältig vor, achten Sie darauf, dass es keine Rechtschreibfehler und falschen Informationen gibt.
Am Ende pickt sich der Personaler nämlich die Bewerbungen heraus, die den besten Eindruck machen … und da können kleine Fehler tödlich sein.

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