Der Weg zu erfolgreichen Start-Ups

Noch nie war es so einfach ein Unternehmen zu gründen wie heute. Viele junge Menschen eifern dem Erfolg von Mark Zuckerberg, Jeff Bezos und Larry Page nach. Dennoch ist aller Anfang schwer und erfordert eine Menge Fleiß und harte Arbeit. Die Umsetzung der Idee bis hin zu Start-Ups ist ein langer Weg. Doch trotz der Risiken gilt es Chance zu erkennen und Möglichkeiten zu nutzen. Denken Sie groß und lassen Sie es sich nicht nehmen zu träumen. Wie Ihnen eine erfolgreiche Gründung gelingt, erfahren Sie mit den folgenden Tipps.

1. Das Profil des Gründers

Als Gründer sollten Sie bestimmte Eigenschaften mitbringen. Hohe Leistungsbereitschaft, eine gesunde Menge an Risikobereitschaft, Belastbarkeit und das Talent, Menschen zu motivieren. Außerdem sollten Sie nicht ganz ohne Know-How sein und sich gut fachlich auskennen, um in Ihrem Markt sich durchsetzen zu können. Ebenso sollte Ihre aktuelle Lebenssituation kein Hindernis für Ihre Gründung darstellen. Familie, beruflicher Status und finanzielle Sicherheit spielen dabei eine wichtige Rolle.

2. Die Idee ist der Beginn des Erfolgs

Stehen Sie zu 100 Prozent zu Ihrer Idee. Sie bildet den Ausgangspunkt Ihrer erfolgreichen Reise in die Unternehmenswelt. Ob es eine Marktlücke ist, eine verbesserte Version eines Produktes oder eine ganz neue Idee – arbeiten Sie diese aus und entwickeln Sie klare Vorstellungen für Ihr Konzept. Recherchieren Sie erfolgreiche Geschäftsmodelle und adaptieren Sie diese an Ihre eigene Idee. Derartige Entwicklungsprozesse müssen nicht starr vor Papier und Stift stattfinden sondern können mit wilden Kreativitätstechniken entstehen. Nutzen Sie verschiedene Brainstorming-Methoden oder malen Sie große Mindmaps. Doch behalten Sie dabei immer den Endkunden im Blick. Am Ende entscheidet er darüber, ob Sie es schaffen sich am Markt durchzusetzen.

3. Das perfekte Geschäftsmodell

Wenn Sie nun davon überzeugt sind, dass es einen Markt für Ihre Idee gibt, gilt es diese festzuhalten. Überprüfen Sie kritisch, ob Ihre Idee umsetzbar ist und als Produkt bzw. Dienstleistung langfristigen Erfolg feiern kann. Auch hierfür gibt es verschiedene Modelle zur Konzeption und Überprüfung der Machbarkeit. Strukturieren Sie Ihre Vision und bringen Sie die Idee klar auf den Punkt, sodass Sie in wenigen Sätzen erklärbar wird.

4. Was der Kunde will

Die „Lean-Startup Methode“ und das Minimum Viable Product sind zwei Methoden zur Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen möglichst nah am Markt bzw. den Kunden. Statt der Platzierung eines vollausgereiften Produktes setzt man ein sogenanntes Minimum Viable Produkt (MVP) bereits frühzeitig am Markt an. Dabei handelt es sich um eine vereinfachte Version des Endproduktes mit minimalen Anforderungen und Eigenschaften, das nur die nötigsten Funktionen erhält. Somit können Sie sich Feedback vom Kunden einholen und basierend auf der Bewertung Ihr Produkt verbessern und erweitern. Erkennen Sie also früh, was der Kunde möchte.

5. Das perfekte Team

Ein passendes Team ist eine der Kernkomponenten bei der Gründung eines erfolgreichen Start-Ups. Bei der Zusammenstellung sollten Sie darauf achten, dass Ihre Teammitglieder sich komplementär ergänzen und Stärken hervorrufen. Doch neben den Fähigkeiten ist auch eine zwischenmenschliche Harmonie von großer Bedeutung. In der stressigen Gründungsphase ist es wichtig, dass das gesamte Team an einem Strang zieht und ein gemeinsames Ziel verfolgt.

6. Die Konkurrenz schläft nicht

Lernen Sie Ihre Konkurrenz kennen und finden Sie heraus, was sie macht. Den eigenen Markt sollte man so auswendig kennen wie die Mitternachtsformel. Eine mangelhafte Marktanalyse bedeutet für viele Start-Ups das Ende vor dem Beginn. Bei der Konkurrenzanalyse sollten Sie alle Informationen zu Ihren stärksten Konkurrenten sammeln und auswerten. Die Ergebnisse sollten dann in Ihre Unternehmensstrategie einfließen. Beachten Sie dabei Schwächen der Konkurrenz und versuchen Sie diese für sich zu nutzen.

7. Der Businessplan

Mit dem Businessplan haben Sie die Möglichkeit sich intensiv auf die Gründung vorzubereiten und sich mit wichtigen Themen, wie Ihrer Geschäftsidee, den Chancen, Risiken und Zielen auseinander zu setzen. Stellen Sie Ihre Vision hinsichtlich auf Wirtschaftlichkeit auf die Probe. Gleichzeitig ist das die perfekte Gelegenheit um Ihre Strategie konkret für die nächsten drei Jahre festzuhalten und gegebenenfalls im Nachhinein zu vergleichen, inwiefern Sie sich daran halten konnten. Es ist nicht unüblich die Ziele an Marktveränderungen anzupassen. Bleiben Sie flexibel.

Besonders wichtig wird der Businessplan, wenn Sie nach Investoren suchen. Er bietet Ihren Geldgebern eine gute Übersicht über Ihr Vorhaben und wird oftmals kritisch hinterfragt und zur Messung genutzt.

8. Die richtige Rechtsform

In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Rechtsformen, die alle Ihre Vor- und Nachteile haben. Informieren Sie sich genau darüber, inwiefern Sie haften möchten. In den meisten Fällen kommt es bei der Gründung von Start-Ups aber zu GmbHs, da zeitnah Investoren gewonnen werden sollen. Nehmen Sie sich genügend Zeit bei der Fassung des Gesellschaftsvertrages und ziehen Sie im besten Fall einen Anwalt zur Unterstützung hinzu. Die Rechtsform zieht nämlich auch die Form der Finanzierung mit sich. Anteile, Gewinnflüsse, Mitspracherechte, Informationsrechte und –pflichten und steuerliche Konsequenzen.

9. Kunden gewinnen

Ohne Kunden werden Sie am Markt nicht lange überleben. Finden Sie heraus wo und wie Sie Ihre Kunden erreichen. Inzwischen ist beinahe jeder über Social Media Kanäle, wie Instagram, Facebook und Twitter ansprechbar. In der Regel zahlen Sie pro Klick und können flexibel Ihr Budget setzen. Doch seien Sie kreativ. Social Media Nutzer sind in der Regel auf Unterhaltung gestimmt und nicht zum Kauf.

Als weitere beliebte Methode gelten AdWords Kampagnen. Hier suchen potenzielle Kunden häufig über Google direkt nach einem Produkt oder einer Dienstleistung. Allerdings müssen Sie hier oftmals mit einer großen Anzahl an Konkurrenz rechnen, weshalb Sie in vielen Fällen mehr für Werbeanzeigen zahlen müssen, wenn es sich nicht gerade um ein Nischenprodukt handelt.

Letztendlich geht es aber auch etwas einfacher, ohne direkt Geld in die Hand nehmen zu müssen. Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein effektiver weg, um bei Suchmaschinen im Ranking besonders weit oben angezeigt zu werden. So erreichen Besucher und Kunden dauerhaft Ihre Seite kostenlos. Doch SEO ist langfristig und erfordert eine Menge Geduld. Nicht jede Veränderung macht sich sofort bemerkbar.

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