Arbeitsmarkt in Amerika wird eng

Offene Stellen sind zunehmend schwierig zu besetzen

WASHINGTON, 1. Dezember. Die amerikanische Volkswirtschaft ist zuletzt in den meisten Regionen weiter gewachsen. Das ist die Quintessenz des von der Notenbank Fed regelmäßig veröffentlichten sogenannten Beige Books, das Hinweise über regionale Konjunkturtrends versammelt. Zugleich mehren sich die Hinweise, dass sich der Arbeitsmarkt verengt: Die Zahl der Beschäftigten stieg in langsamen Tempo. In der Mehrheit der Bezirke meldeten Arbeitsvermittler steigende Löhne und wachsende Schwierigkeiten, offene Stellen auf dem bisherigen Lohnniveau zu besetzen. Insgesamt hat diese Entwicklung aber noch nicht auf das Lohnniveau durchgeschlagen. Die Arbeitsentgelte sind nur moderat gewachsen. Die meisten Bezirke vermeldeten höhere Handelsumsätze, vor allem bei Kleidung und Möbeln. Die Autoverkäufe dagegen gingen zurück. In den meisten Sektoren zeigten sich kaum Änderungen im untersuchten Zeitraum von Anfang Oktober bis Mitte November. Die Präsidentenwahl hatte womöglich dämpfende Wirkung: Im Bezirk St. Louis wurde der sinkende Autoabsatz mit Unsicherheiten wegen der Wahl begründet.

wvp.

 

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