Langeweile adé – Präsentationen im Job richtig halten

Wer kennt es nicht – ein Kollege hält eine Präsentation und schon nach wenigen Minuten sinkt die Aufmerksamkeitsspanne und der Griff geht zum Smartphone. Alles wichtige ist ohnehin auf den Folien oder im Handout zu lesen … warum also der monotonen Geräuschkulisse lauschen, die eher einschläfernd ist, als wirkliches Interesse erregt? Auf der anderen Seite steht wohl ein Mensch, der zwar sein bestes gibt, aber dennoch kein Interesse entgegengebracht bekommt. Eventuell ist der Präsentierende sogar aufgeregt, hat jede Menge Zeit in den Vortrag gesteckt und erhält jetzt nicht einmal die Aufmerksamkeit, die er verdient. Mit jeder weiteren Präsentation sinkt die Motivation.

Präsentieren

Doch – so muss es nicht sein. Weder müssen Sie sich als Zuhörer langweilen, noch müssen Sie als Präsentierender in gelangweilte Gesichter sehen. Der Schlüssel dafür ist KISS. Keep it straight and simple. Das bedeutet:

  • Die Aufmerksamkeit sollte Ihnen gelten, nicht der Folie. Dementsprechend wenige Informationen müssen auf eine Folie. Keine Überschriften, keine unnötigen Sätze, Fußnoten oder Grafiken. Der Vortrag wird durch die Präsentation nur visualisiert – dementsprechend reicht es auch aus, wenn dort nur ein Stichwort steht, dass Sie dem Publikum dann erklären. Den Zuhörern bleibt also gar nichts anderes übrig, als Ihnen aufmerksam zu folgen, wenn Sie wissen wollen, was hinter dem Stichwort auf der Folie steckt.
  • Halten Sie den Vortrag kurz und relevant. Dabei sollten Sie dafür sorgen, dass die Folien schlicht sind und nicht in zehn Schriftarten mit fünf Farben und drei Soundeffekten daherkommen.

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  • Setzen Sie Höhepunkte gezielt ein. Zwei im ganzen Vortrag reichen aus, am ehesten einen zu Beginn und den anderen gegen Ende.
  • Nehmen Sie sich die Aufmerksamkeit nicht selbst vorneweg. Blenden Sie relevante Folien erst dann ein, wenn Sie auch darüber reden. Ansonsten weiß das Publikum schon Bescheid, wenn Sie sich dem Thema zuwenden und die Aufmerksamkeit sinkt.
  • Greifen Sie nicht auf abgedroschene Stilmittel zurück, beispielsweise die immer gleichen Bilder oder künstliche Lacher/Schocker. Erzählen Sie dem Publikum stattdessen eine Geschichte, eine spannende, die sie so sehr begeistert, dass die Zuhörer Ihnen gebannt lauschen. Im Internet finden Sie übrigens tolle Artikel zum Thema Storytelling, die Ihnen bei der nächsten Präsentation helfen.

Am wichtigsten ist es jedoch, dass Sie vor der Präsentation keine Angst, sondern Spaß daran haben. Das merkt auch das Publikum – ebenso, wie gut Sie vorbereitet sind und ob Ihnen das Thema selbst Vergnügen bereitet.

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