Weniger neue Stellen und mehr Lohn in Amerika

In den Vereinigten Staaten von Amerika sind im Dezember weniger neue Stellen entstanden als erwartet.

WASHINGTON, 6. Januar (Reuters/dpa-AFX).

… Private Unternehmen und der Staat schufen zusammen 156 000 Beschäftigungsverhältnisse, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Ökonomen hatten mit 178 000 gerechnet. 2016 wurden damit in der weltgrößten Volkswirtschaft insgesamt 2,16 Millionen Arbeitsplätze geschaffen. Das entspricht einer durchschnittlichen Zunahme von 180 000 je Monat. 2015 lag der Mittelwert noch bei 229 000. Die separat ermittelte Erwerbslosenquote stieg am Jahresende leicht auf 4,7 Prozent. Im November war sie mit 4,6 Prozent auf den tiefsten Stand seit mehr als neun Jahren gefallen. Angesichts der guten Arbeitsmarktlage hat die Notenbank Fed im Dezember ihren Leitzins erstmals seit einem Jahr angehoben – auf eine Spanne von 0,5 bis 0,75 Prozent. Für 2017 hat sie drei weitere Anhebungen in Aussicht gestellt.

Stärker als erwartet stiegen im abgelaufenen Monat die Löhne in Amerika. Laut Ministerium legten die durchschnittlichen Stundenlöhne zum Vormonat um 0,4 Prozent zu. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. Noch im Vormonat waren die Löhne erstmals seit Dezember 2014 gesunken. Im Jahresvergleich stiegen die Löhne im Dezember um 2,9 Prozent.

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