Passend machen für Mittelständler

Internetgestützte Plattformen gelten als neue Form der Ökonomie - und Isinay Kemmler macht da auf ihre Weise seit einiger Zeit schon mit.

… Die Unternehmerin aus Frankfurt hat den Global Success Club ins Leben gerufen, eine Art Facebook für Führungskräfte. Kemmler hilft Managern und Unternehmern mit diesem Angebot, sich besser zu vernetzen. Und zwar international. Per Global-Success-Newsletter erreicht sie etwa 10 000 Abonnenten. Die sitzen vor allem in Deutschland und der Türkei, in den Vereinigten Staaten, Brasilien und Russland. Erst Mitte März richtete sie in Istanbul den vom Bund geförderten türkisch-deutschen Innovationsgipfel mit 250 Teilnehmern aus. Nun will sie Mittelständler verschiedener Länder zueinander bringen – per App.

Allymatch heißt der mobile Dienst. Der Begriff ist ein Wortspiel: „Ally“ bedeutet Verbündeter, „match“ heißt zuordnen oder übereinstimmen. Eine erste Version ist im Internet erhältlich. Kemmler schwebt als Tester etwa ein Geschäftsmann vor, der in kurzer Zeit im Ausland einen passenden Projektpartner sucht. Dazu registriert er sich bei Allymatch, erstellt ein Profil seiner Firma, gibt ein, was er sucht, und startet eine Abfrage. Wenn alles klappt, erhält der Kunde bald eine Trefferliste. Erstellt vom Kollegen Algorythmus. Je mehr Firmen mitmachen, desto besser die Ausbeute. Aber auch andere Plattformen haben mal klein angefangen.
Isinay Kemmler
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