So viel Geld steht Ihnen im Mutterschutz zu

Alle Wichtigen Informationen zusammengefasst

Sie sind schwanger und der Mutterschutz steht kurz bevor. Das sind die ersten beiden Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, um überhaupt Mutterschaftsgeld beantragen zu können. Aber von vorne: In den Wochen rund um die Geburt Ihres Kindes unterliegen Sie nicht nur dem Mutterschutz, sondern erhalten auch ein Gehalt, dass sich an Ihrem bisherigen Verdienst orientiert. Für beide Gegebenheiten müssen Sie allerdings bestimme Gegebenheiten mitbringen. Diesen gehen wir jetzt ganz grob auf den Grund, bevor wir uns dem wirklich relevanten Thema widmen: dem Geld.

In der Regel haben folgende Personengruppen Anspruch auf Mutterschaftsgeld und –schutz in versch. Varianten:

  • Arbeitnehmerinnen mit gesetzlicher Krankenversicherung
  • Arbeitnehmerinnen mit privater Krankenversicherung
  • Geringfügig beschäftigte Mütter
  • Arbeitnehmerinnen in Elternzeit
  • Selbstständige Mütter
  • Arbeitslose Mütter

Für jeden dieser Personenkreise gelten teilweise unterschiedliche Regelungen. Über diese sollten Sie sich vorab bei ihrer Krankenkasse oder ihrem Arbeitgeber informieren. Daher folgt nun auch nur ein Beispiel, in dem von einer Arbeitnehmerin mit gesetzlicher Krankenversicherung ausgegangen wird.

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Beispiel

Frau Özdemir hat bislang in Vollzeit bei ihrem Arbeitgeber gearbeitet und dort Bruttoleistungen in Höhe von 1350 Euro bezogen. Nach allen Abzügen bleiben ihr noch 1025 Euro.

Damit verdient sie im Monat mehr als 390 Euro netto und hat Anspruch auf eine Leistung in Höhe von 13 Euro von der Krankenkasse und einen Arbeitgeberzuschlag. Beides soll am Ende ihr Nettogehalt in voller Höhe ersetzen.

So sieht die konkrete Rechnung aus:

1025 € x 3 = 3075 € / 90 = 34,17 € – 13 € (KK) = 21,17 € Arbeitgeberzuschuss

Um den konkreten Tagessatz zu errechnen, wird der Nettolohn der letzten drei Monate durch die Kalendertage geteilt. Von diesem Ergebnis werden noch die 13 Euro abgezogen, die die Arbeitnehmerin durch die Krankenkasse erhält. Übrig bleibt der Arbeitnehmerzuschuss. Konkret heißt das, an dieser Stelle noch einmal, dass die Arbeitnehmerin in den sechs Wochen vor und den acht Wochen nach der Geburt in der Regel Anspruch auf volle Zahlung des Nettolohns hat.

Was genau Ihnen zusteht, erfahren Sie bei ihrer Krankenkasse.

Mutterschaftsgeld beantragen

Wie üblich erhalten Sie auch das Mutterschaftsgeld nicht einfach so. Dazu muss einiges an Papierkram erledigt werden. Am besten machen Sie sich daher schon vorab mit allen Formalitäten vertraut, sodass Sie sieben Wochen vor der Geburt nur noch alle Anträge abgeben müssen. Hier sind vor allem der Arbeitgeber, die Krankenkasse und ggf. das Bundesversicherungsamt zuständig.

Weiterführende Informationen erhalten Sie von den zuständigen Stellen, auch über andere Förderungsgelder wie z.B das Elterngeld.

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