Manager sind sich uneins über Querdenker

 Führungskräfte und Berufseinsteiger in deutschen Unternehmen sind höchst unterschiedlicher Ansicht, was die Bedeutung von Querdenken angeht.

Ist nahezu jeder vierte Berufseinsteiger davon überzeugt, dass mindestens die Hälfte der Belegschaft aus Querdenkern bestehen sollte, so vertreten nur zehn Prozent aller Manager diese Meinung. Rund ein Drittel der im Unternehmen Verantwortlichen finden einen Querdenker-Anteil zwischen 11 und 30 Prozent passend. Ein weiteres Drittel hält einen Anteil von zehn Prozent für ausreichend. Das sind Ergebnisse einer Studie, die das Marktforschungsinstitut Kantar Emnid im Auftrag des Spezialchemieunternehmens Altana aus Wesel erhoben hat. Unter Querdenkern werden dabei solche Menschen verstanden, die unkonventionelle Wege gehen oder vermeintliche Gewissheiten in Frage stellen. Aus Sicht des Altana-Vorstands profitiert ein Unternehmen indes von Querdenkern. Im Grunde sollte jeder Mitarbeiter und jede Führungskraft über den Tellerrand hinausblicken können und dürfen. Denn nur so könnten Innovationen entstehen, kommentiert der Altana-Vorstandsvorsitzende Martin Babilas die Ergebnisse der Studie.

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